Satzung des Barmer Tennisclubs 1893 e.V.

§ 1 Vereinsname

Der Verein führt den Namen: Barmer Tennisclub 1893 e.V.


§ 2 Vereinssitz

Der Sitz des Vereins ist Wuppertal.


§ 3 Vereinszweck

Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar den gemeinnützigen Zweck der körperlichen Ertüchtigung des Volkes durch Leibesübungen im Sinne des § 17. insbesondere Absatz 3 Ziffer 1 Steueranpassungsgesetz und der Gemeinnützigkeitsverordnung vom 24. Dezember 1953, und zwar durch die Ausübung der Sportarten Tennis, Tischtennis und Hockey. Der Verein soll in das Vereinsregister eingetragen werden.


§ 4 Erwerb der Mitgliedschaft


Mitglied des Vereins kann jede unbescholtene Person werden.
Über den Eintritt in den Verein entscheidet der Vorstand endgültig und abschließend nach pflichtgemäßem Ermessen, insbesondere auch nach Maßgabe der sich aus Mitgliederzahl einerseits und Sportanlagenverhältnissen andererseits ergebenden Möglichkeiten ordnungs-gemäßer Sportausübung.

Die Eintrittserklärung ist dem Vorstand schriftlich mitzuteilen. Der Eintritt in den Verein ist erst mit dem Zugang der schriftlichen Bestätigung des Eintritts durch den Vorstand vollzogen.


§ 5 Arten der Mitgliedschaft


Der Verein führt als Mitglieder:
1. ordentliche Mitglieder:
a) aktive Mitglieder
b) passive (unterstützende) Mitglieder
c) Ehrenmitglieder
2. außerordentliche Mitglieder:
a) Auswärtige Mitglieder
b) Jugendliche (minderjährige) Mitglieder
c) Gastmitglieder.


Auswärtige Mitglieder sind solche Mitglieder des Vereins, die ihren Wohnsitz während wenigstens der Hälfte des Vereinsgeschäftsjahres außerhalb des Vereinssitzes und des Einzugsgebietes Wuppertals haben und aus diesem Grunde an der regelmäßigen Benutzung der Vereinsanlagen gehindert sind.

Die Jugendmitgliedschaft setzt voraus, dass mindestens ein Elternteil oder ein gesetzlicher Vertreter des Jugendlichen ordentliches Mitglied des Vereins ist.

Gastmitglieder sind solche Mitglieder, die nur vorübergehend ihren Wohnsitz oder Aufenthalt in Wuppertal oder im Einzugsgebiet Wuppertals haben und aus beruflichen oder privaten Gründen nur für ein Geschäftsjahr oder einen Teil des Geschäftsjahres zur Ausübung der Mitgliedschaft in der Lage sind.


§ 6 Mitgliedschaftsrechte und –pflichten

Aus der Mitgliedschaft erwachsen:
1. das Recht zur Benutzung der Vereinseinrichtungen und –anlagen sowie zur Teilnahme an den Vereinsveranstaltungen;
2. das Recht zur Teilnahme an den Mitgliederversammlungen;
3. die Ausübung des Stimmrechts in den Mitgliederversammlungen; das Stimmrecht steht nur den ordentlichen Mitgliedern des Vereins zu.

Jedes Mitglied ist zur Beachtung der Satzungen und der sonstigen den Vereinsbetrieb regelnden Anordnungen verpflichtet. Es hat insbesondere die satzungsgemäß festgelegten Beiträge zu den festgesetzten Fälligkeitsterminen zu entrichten.


§ 7 Beendigung der Mitgliedschaft


Die Mitgliedschaft erlischt außer durch Tod durch
1. Austritt des Mitgliedes
2. Ausschluss des Mitgliedes aus dem Verein.

Der Austritt aus dem Verein erfolgt durch Kündigung. Die Kündigung ist schriftlich gegenüber dem Vorstand zu erklären. Sie ist nur zulässig zum Schlusse eines Geschäftsjahres unter Innehaltung einer Kündigungsfrist von einem Monat.
Der Ausschluss eines Mitgliedes erfolgt aufgrund eines Beschlusses des Gesamtvorstandes, der zu seiner Wirksamkeit der Einstimmigkeit bedarf. Der Ausschluss ist dem Mitglied unter Angabe der Gründe schriftlich zu eröffnen. Gegen den Ausschluss steht dem Mitglied binnen einer Frist von zwei Monaten nach dem Zugang der Ausschlussmitteilung des Vorstandes die Berufung an den Ehrenausschuss zu. Der Ehrenausschuss entscheidet mit der einfachen Mehrheit der Stimmen; kommt eine Stimmenmehrheit nicht zustande, so gilt die Berufung als zurückgewiesen.
Ausschlussgründe sind:
a) vorsätzliche Nichtachtung der Satzungen
b) schuldhafter Beitragsrückstand
c) gröblicher Verstoß gegen das Ansehen und die Interessen des Vereins
d) unehrenhaftes Verhalten innerhalb und außerhalb des Vereins
e) unkameradschaftliches Verhalten.
Mit der Beendigung der Mitgliedschaft erlöschen alle Rechte des Mitgliedes. Fällt die Beendigung der Mitgliedschaft in den Lauf des Geschäftsjahres, so bleibt die Beitragspflicht für das gesamte laufende Geschäftsjahr bestehen.


§ 8 Zahlungspflichten des Mitgliedes


Für den Eintritt in den Verein wird ein Eintrittsgeld erhoben. Für die Dauer der Mitgliedschaft haben die Mitglieder jährliche Mitgliedsbeiträge zu leisten. Mitglieder, die während der Sommer und/oder Wintersaison auch in der Halle spielen, zahlen zusätzlich einen Hallenbeitrag.
Für den Fall außergewöhnlicher und nicht voraussehbarer finanzieller Anforderungen an den Verein können Umlagen erhoben werden.

Das Eintrittsgeld sowie die Mitgliedsbeiträge werden jeweils von der ordentlichen Mitgliederversammlung (Jahreshauptversammlung) für das laufende Geschäftsjahr festgesetzt. Die ordentliche Mitgliederversammlung beschließt insbesondere auch über die Höhe der Beiträge für jede Mitgliedsart. Sind Ehepaare aktive Mitglieder, so kann der Gesamtbeitrag aktiver Ehepaarmitglieder angemessen ermäßigt werden.

Umlagen können auch in einer außerordentlichen Mitgliederversammlung beschlossen werden.

Der Vorstand ist ermächtigt, bei noch in der Ausbildung befindlichen Mitgliedern sowie im Einzelfall aus sportlichen Gründen Zahlungsverpflichtungen ganz oder teilweise zu erlassen. Bei noch in der Ausbildung befindlichen Mitgliedern soll in der Regel jedenfalls derjenige Beitrag erhoben werden, der für Jugendmitglieder festgesetzt worden ist.


§ 9 Haftung der Mitglieder


Für die Verbindlichkeiten des Vereins haften die Mitglieder nur in Höhe der satzungsgemäß begründeten Zahlungsverpflichtungen.


§ 10 Geschäftsjahr

Geschäftjahr des Vereins ist das Kalenderjahr.


§ 11 Organe des Vereins

Geschäftsführung und Verwaltung des Vereins werden erledigt durch:
1. den Vorstand
2. die Mitgliederversammlung
3. die Rechnungsprüfer
4. den Ehrenausschuss.


§ 12 Bestellung von Vereinsorganen


Die Mitglieder des Vorstandes des Vereins und die Rechnungsprüfer werden durch die Mitgliederversammlung bestellt.
Die Bestellung der Mitglieder des Vorstandes erfolgt auf jeweils unbestimmte Zeit; sie kann in den jeweils folgenden Mitgliederversammlungen bestätigt werden.

Die Rechnungsprüfer werden jeweils für das laufende Geschäftsjahr bestellt. Wiederwahl ist zulässig.


§ 13 Vorstand

Der Gesamtvorstand des Vereins besteht aus 6 Mitgliedern, nämlich
1. dem ersten Vorsitzenden
2. dem stellvertretenden Vorsitzenden
3. dem Schatzmeister
4. dem Schriftführer
5. dem Sportwart.
6. dem Jugendwart

Der erste Vorsitzende, der stellvertretende Vorsitzende und der Schatzmeister bilden den geschäftsführenden Vorstand. Sie sind Vorstand im Sinne des § 26 BGB. Die Mitglieder des geschäftsführenden Vorstandes vertreten den Verein jeder für sich allein gerichtlich und außergerichtlich.


§ 14 Geschäftsführung des Vereins

Dem Vorstand obliegt die Geschäftsführung des Vereins entsprechend dem Vereinszweck.

Sämtliche Einnahmen des Vereins sind zur Erfüllung des Vereinszwecks zu verwenden. Ansammlung von Vermögen zu anderen Zwecken ist untersagt. Die Mitglieder erhalten keine Gewinnanteile und in ihrer Eigenschaft als Mitglieder auch keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Verwaltungsausgaben, die den Zwecken des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.


§ 15 Vorstandsgeschäfte und –beschlussfassung

Der Vorstand regelt die Wahrnehmung der Geschäfte unter seinen Mitgliedern selbst. Beschlussfassungen des Vorstandes erfolgen nach einfacher Stimmenmehrheit; im Falle der Stimmengleichheit gibt die Stimme des ersten Vorsitzenden den Ausschlag.

Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn an der Beschlussfassung mindestens drei Vorstandsmitglieder mitwirken.


§ 16 Einberufung von Mitgliederversammlungen

Die Mitgliederversammlungen werden durch den ersten Vorsitzenden, im Falle seiner Verhinderung durch den stellvertretenden Vorsitzenden einberufen. Der erste Vorsitzende, im Falle seiner Verhinderung der stellvertretende Vorsitzende führen in den Mitglieder-versammlungen den Vorsitz.


§ 17 Mitgliederversammlungen

Jeweils alsbald nach Beendigung des Geschäftsjahres findet die ordentliche Mitglieder-versammlung als Jahreshauptversammlung statt.

Außerordentliche Mitgliederversammlungen sind einzuberufen wenn
1. der Vorstand dies im Interesse des Vereins für notwendig hält;
2. mindestens ein Zehntel der ordentlichen Mitglieder die Einberufung einer ordentlichen
Mitgliederversammlung schriftlich unter Angabe des Zwecks und der Gründe bei dem Vorstand beantragt.


§ 18 Einberufung der Mitgliederversammlung


Zu den Mitgliederversammlungen ist durch schriftliche Mitteilung einzuladen .
Eine Ladung gilt auch dann als „schriftlich“ im Sinne des vorstehenden Satzes, wenn sie unter Zuhilfenahme elektronischer Medien, insbesondere durch Fax oder Email, erfolgt.
Der Vorstand stellt sicher, dass Mitglieder, die nicht über derartige Kommunikations- möglichkeiten verfügen, durch Brief geladen werden.
Die Einladung hat die Tagesordnung zu enthalten

Einladung und Tagesordnung sind den Mitgliedern mindestens zwei Wochen vor dem Termin der Mitgliederversammlung mitzuteilen.

Die Mitglieder können zur Tagesordnung Ergänzungen beantragen. Solche Ergänzungsanträge können nur berücksichtigt werden, wenn sie spätestens eine Woche vor dem Termin der Mitgliederversammlung bei dem Vorstand eingegangen sind. Der Vorstand hat Ergänzungsanträge unverzüglich den Mitgliedern mitzuteilen. Eine Behandlung der Ergänzungsanträge in der Mitgliederversammlung ist nur zulässig, wenn die Ergänzungsanträge den Mitgliedern spätestens drei Tage vor dem Termin der Mitgliederversammlung zugegangen sind.


§ 19 Gegenstand der ordentlichen Mitgliederversammlung


Zum Gegenstand der ordentlichen Mitgliederversammlung (Jahreshauptversammlung) gehören insbesondere:
1. Vorlage des Geschäftsberichtes des Vorstandes für das abgelaufene Geschäftsjahr;
2. Rechnungslegung des Vorstandes hinsichtlich der Kassengeschäfte;
3. Genehmigung des Haushaltsvoranschlages für das laufende Geschäftsjahr;
4. Entlastung des Vorstandes;
5. Bestätigung des Vorstandes bzw. Neuwahl;
6. Wahl der Rechnungsprüfer für das laufende Geschäftsjahr.


§ 20 Beschlussfähigkeit der Mitgliederversammlung

Eine Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn sie ordnungsgemäß einberufen und mindestens der zehnte Teil der ordentlichen stimmberechtigten Mitglieder anwesend oder ordnungsgemäß vertreten (§ 21) ist.

Für den Fall, dass die Mitgliederversammlung beschlussunfähig ist, weil nicht der zehnte Teil der stimmberechtigten Mitglieder anwesend oder vertreten ist, kann eine Ersatz-Mitgliederversammlung einberufen werden, die ohne Rücksicht auf die Anzahl der anwesenden oder vertretenen stimmberechtigten Mitglieder beschlussfähig ist. Die Einladung zu der Ersatz-Mitgliederversammlung kann sogleich mit der Einladung zur eigentlichen Mitglieder-versammlung verbunden und auf denselben Tag bestimmt werden; der Termin der Ersatz-Mitgliederversammlung muss lediglich mindestens eine halbe Stunde nach dem Zeitpunkt der eigentlichen Mitgliederversammlung liegen.

Die Mitgliederversammlung fasst Beschlüsse mit der einfachen Mehrheit der Stimmen der anwesenden und vertretenden stimmberechtigten Mitglieder, soweit nicht diese Satzung und das Gesetz andere Mehrheiten vorschreiben. Bei Stimmengleichheit gibt die Stimme des Vorsitzen-den den Ausschlag.

In folgenden Fällen sind erhöhte Mehrheiten erforderlich:
1. zu einem Beschluss auf Änderung der Satzung bedarf es einer Mehrheit von drei Vierteln der Stimmen;
2. zum Widerruf der Bestellung eines Vorstandsmitgliedes ist eine Mehrheit von zwei Dritteln der Stimmen erforderlich;
3. der Beschluss über die Auflösung des Vereins bedarf wiederum zu seiner Wirksamkeit einer Mehrheit von drei Vierteln der Stimmen.


§ 21 Vertretung von Mitgliedern in der Mitgliederversammlung

Die ordentlichen stimmberechtigten Mitglieder können sich in der Mitgliederversammlung durch andere ordentliche Mitglieder aufgrund schriftlicher Vollmacht vertreten lassen, jedoch kann ein ordentliches Mitglied in der Mitgliederversammlung nur bis zu höchstens drei andere stimmberechtigte Mitglieder vertreten.

Die erteilten schriftlichen Vollmachten sind zu Beginn der Mitgliederversammlung dem Vorsitzenden der Mitgliederversammlung vorzulegen. Die Vertretung ordentlicher Mitglieder ist in der Anwesenheitsliste zu vermerken.

Der Vorsitzende der Mitgliederversammlung hat bei deren Beginn festzustellen und zu erklären, wie viele ordentliche stimmberechtigte Mitglieder anwesend und vertreten sind.


§ 22 Abstimmungen

Die Abstimmungen in der Mitgliederversammlung erfolgen geheim. Abstimmungen können auch durch Zuruf erfolgen, wenn keines der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder widerspricht.


§ 23 Beschlüsse der Mitgliederversammlung

Die Beschlüsse der Mitgliederversammlung werden von dem Vorsitzenden und einem von ihm bestimmten Protokollführer protokolliert. Protokollführer ist in der Regel der Schriftführer.

Die in der Mitgliederversammlung gefassten Beschlüsse sind ihrem wesentlichen Inhalt nach im Anschluss an die Mitgliederversammlung allen Mitgliedern mitzuteilen.

Die Ausführung der Beschlüsse der Mitgliederversammlung obliegt dem Vorstand.

§ 24 Rechnungsprüfer

Die Rechnungsprüfer dürfen nicht dem Vorstand angehören. Ihre Aufgabe besteht in der Prüfung der Wirtschaftsführung und der Kassengeschäfte des Vereins. Sie haben der ordentlichen Mitgliederversammlung (Jahreshauptversammlung) des folgenden Geschäftsjahres einen Prüfungsbericht für das vergangene Geschäftsjahr vorzulegen, für welches sie bestellt worden sind.


§ 25 Ehrenausschuss

Der Ehrenausschuss besteht aus fünf Mitgliedern, die nicht dem Vorstand angehören dürfen. Die Mitglieder des Ehrenausschusses sollen dem Verein mindestens fünf Jahre angehören und das 30. Lebensjahr vollendet haben. Der Ehrenausschuss wird von der Mitgliederversammlung für fünf Jahre gewählt.


§ 26 Auflösung des Vereins

Der Antrag auf Auflösung des Vereins kann außer von dem Vorstand von mindestens der Hälfte der stimmberechtigten Mitglieder gestellt werden. Die Auflösung des Vereins kann nur von einer eigens zu diesem Zweck einberufenen Mitgliederversammlung beschlossen werden.


§ 27 Durchführung der Auflösung des Vereins

Die zur Zeit des Auflösungsbeschlusses im Amt befindlichen Vorstandsmitglieder sind die Liquidatoren des Vereins. Die Mitgliederversammlung kann mit der für die Wirksamkeit der Auflösung des Vereins erforderlichen Mehrheit Anordnungen über die Durchführung der Auflösung treffen. Bei der Auflösung oder Aufhebung des Vereins fällt das nach Begleichung der Schulden des Vereins verbleibende Vereinsvermögen an das Sportamt der Stadt Wuppertal zur ausschließlichen Verwendung für gemeinnützige Zwecke, nämlich Förderung des Jugendsports in den Sportarten Tennis, Tischtennis und Hockey.


Fassung April 2012